Vorbericht SSV Höchstädt-FC Schrobenhausen
(JFI). Zum letzten Vorrundenspiel am morgigen Sonntag gegen den FC Schrobenhausen haben es die Höchstädter Bezirkslga-Fußballer mit dem vermeindlich leichtesten Gegner in dieser Saison zu tun. Vermeindlich deshalb, da bei jedem anderen Ergebnis als einem Sieg mit entsprechender Tordifferenz der Blamagefaktor sehr groß wäre. Die Gäste aus der Spargelstadt versuchen in der laufenden Spielzeit sich von Spiel zu Spiel zu steigern und die Niederlagen so gering wie möglich zu halten. Ganz gut gelungen ist es dem FCS bei seinen Auftritten in Rinnenthal (0:3) und gegen Pöttmes (1:4), ganz und gar nicht dagegen zum Beispiel gegen die Bayernliga-Reserve des TSV Rain (0:17).
Hier liegt auch der Ansatz für Höchstädt`s sportlichen Leiter Hannes Ziegler: „Spielen sowie Ball und Gegner laufen lassen, dann dürfte auch ins so undankbaren Partien wie in dieser, wo es nichts zu gewinnen gibt, keinesfalls etwas schief gehen.“
Wie die Mannschaft gegen die Oberbayern aufläuft wird erst kurz vor der Partie entschieden. Je nach Spielstand und Spielverlauf soll der eine oder andere Stammspieler die Chance zur Regeneration bekommen, um leichtere Blessuren zu kurieren. Einer davon könnte Spielführer Michael Mayerle sein, der letzte Woche in Rinnenthal eine Zwangspause auf Grund einer Verletzung an der Leiste einlegen musste. Ebenso dürfte sich auch Spielertrainer Peter Jurida eine eventuelle Pause gönnen, da er nun schon seit längerer Zeit mit Problemen an der Achillessehne zu kämpfen hat.
Im Vorspiel um 12:45 trifft die 2. Mannschaft im Derby auf die SG Lutzingen, in dem die Piak-Schützlinge versuchen werden, sich weiter in der Spitzengruppe der A.Klasse West 3 festzusetzen.
Voraussichtliche Aufstellung:
Häring; Brink F., Skrotzki, Jurida, Nuraj, Schwenkreis, Sluka, Zweigardt, Mayerle (?), Grimminger, Ruisinger, Kehrle, Korselt, Schmid, Moltschanow
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Spielbericht SSV Höchstädt-FC Schrobenhausen (1:0) 7:0
(JFI). Zwei unterschiedliche Hälften sahen die Zuschauer im Höchstädter Josef-Konle-Stadion. Während sich die Donaustädter in der neuformierten Mannschaft außerordentlich schwer tat klare Möglichkeiten heraus zu spielen, machten es die Jurida-Schützlinge im zweiten Abschnitt einiges besser und fuhren den von der Liga erwarteten klaren 7:0-Heimerfolg ein. „Erst mal ein herzliches Dankeschön an Höchstädt“ schmunzelte FCS-Trainer Martin Brunner in der anschließenden Trainerkonferenz, „in der ersten Halbzeit war die SSV ein guter Gastgeber und hat uns mitspielen lassen.“ So sah es auch SSV-Coach Peter Jurida: „Die erste Hälfte möchte ich eigentlich nicht kommentieren, mit der zweiten Hälfte kann man dann doch noch mit Abstrichen zufrieden sein.“ Dementsprechend lange dauerte auch dann das von Jurida angeordnete „Auslaufen“ der Rothosen nach dem Spiel.
Nicht gerade mit Ruhm bekleckerten sich die Rothosen im ersten Spielabschnitt, zu umständlich wurden die Angriffe nach vorne getragen. Die logischerweise sehr defensiv agierenden Gäste aus Schrobenhausen verteidigten geschickt, Chancen blieben für die Höchstädter Mangelware. Trotz allem hätten die Höchstädter schon früh in der fünften Spielminute in Führung gehen müssen als Fabian Brink freistehend vor dem Gästetor auftauchte, das Spielgerät aber übers Kreuzeck drosch. In der 22. Spielminute hatte dann Nicolas Korselt die Führung auf dem Kopf, die Chance wurde aber von FC-Keeper Wolfgang Bachhuber zunichte gemacht. Stephan Schwenkreis war es dann, der die Führung für die Donaustädter in der 34. Minute realsierte. Allerdings hätte der Referee nach Flanke von Patrick Skrotzki beim Luftkampf auf Foul zu Gunsten Schrobenhausen`s entscheiden können, Schwenkreis nutzte aber die Gelegenheit und schoß mit der Hacke gekonnt zur Führung ein.
Der der erwarteten Standpauke von SSV-Coach Jurida kamen die Donaustädter energisch aus der Kabinen und machten sofort Dampf. Nach Flanke von Skrotzki war wiederum Schwenkreis zur Stelle und erzielte per Kopf nach einer Minute im zweiten Spielabschnitt die 2:0-Führung. Sieben Minuten später ließ Rainer Grimminger nach Pass vom aufgerückten Uli Bunk das 3:0 folgen, nur sechzig Sekunden später erzielte Thomas Kehrle mit einem Foulelfmeter das 4:0, Nicolas Korselt wurde dabei zuvor im Strafraum zu Fall gebracht. Die Höchstädter erspielten sich in der Folgezeit weitere Möglichkeiten, eine davon nutzte Grimminger mit einem schönen Solo an vier Spielern vorbei zum 5:0. Nach Pass von Walter Zweigardt erhöhte Thmoas Kehrle mit seinem zweiten Treffer nach 65. Spielminuten auf 5:0 und ließ sechs Minuten vor dem Spielende zum 7:0-Endstand seinen dritten Treffer folgen.
SSV: Häring; Schwenkreis, Zweigardt, Nuraj, Bunk, Skrotzki, Grimminger, Korselt, Brink (62. Schmid), Sluka (71. Maczurek), Moltschanow (32. Kehrle)
FCS: Bachhuber; Rinn M., Brunner, Saam, Danner (81. Frank), Fuchs (71. Rinn R.), Kluck Fl., Kluck Fe., Schmaus, Koch, Schaller (50. Schneider)
Tore: 1:0 Schwenkreis (34.), 2:0 Schwenkreis (46.), 3:0 Grimminger (53.) 4:0 Kehrle (54. Foulelfmeter), 5:0 Grimminger (61.), 6:0 Kehrle (65.), 7:0 Kehrle (84.)
Gelb: Zweigardt, Nuraj, Grimminger / Saam, Kluck Fe., Schmaus
Gelb-Rot: Grimminger (77.) / ---
SR: Hammerer (TSG Untermaxfeld)
Z: 180