Vorbericht TSV Aindling 2-SSV Höchstädt

(JFI).Eine schwere Auswärtsaufgabe steht den Höchstädter Bezirksliga-Fußballern bevor, wenn sie am morgigen Sonntag um 15:00 Uhr bei der 2. Mannschaft des Bayernligisten TSV Aindling antreten. Die Mannschaft von Trainer Klaus Wünsch startete sehr gut in die neue Saison und stehen mit sieben Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz. Da die erste Mannschaft der bereits einen Tag zuvor beim FC Ingolstadt 2 antritt, dürfte die Aufstellung des Aindlinger Bezirksligisten noch nicht feststehen. Aber auch ohne Ergänzungsspieler aus der „Ersten“ haben die Aindlinger ein junges spielstarkes Team mit auch den Rothosen nicht unbekannten Gesichtern. So gesellen sich um Spielführer und Routinier Christian Amberger mit Benny Selcuk Akdemirici und Benedikt Richter zwei bekannte Akteure aus BOL-Zeiten, die letzte Runde noch für den Türk Spor Augsburg bzw. den FC Schrobenhausen spielten. Ein weiterer bekannter Zugang ist der Sohn vom „Ex-Clubberer“ Dieter Eckstein, sein Sohn Andre kam vor Rundenbeginn vom TSV Dürrwangen nach Aindling. Mit von der Partie dürfte auch der 20-jährige Linksverteidiger Franz Hübl sein, dessen 2-Spiele-Sperre nach dem Bayerligaspiel in Buchbach gegen Ingolstadt abgelaufen ist und somit gegen Höchstädt einsetzbar wäre. Die Rothosen wollen nach dem ersten „Dreier“ beim Heimerfolg gegen Altisheim nun auch auswärts in Aindling nachlegen. Zur Verfügung steht Höchstädt`s Spielertrainer Peter Jurida nach abgelaufener Sperre und auch wieder Innenverteidiger Uli Bunk, auf den Einsatz von Abwehrspieler Stephan Schwenkreis muß er noch etwas warten. Der Ex-Gundelfinger hat nach seinem Zehenbruch in der Vorbereitungsphase das Training aber wieder aufgenommen und müßte in absehbarer Zeit wieder zur Verfügung stehen.

Voraussichtliche Aufstellung:
Häring; Brink Ch., Brink F., Skrotzki, Bunk, Jurida, Zweigardt, Mayerle, Santamaria, Grimminger, Sluka, Ruisinger, Kehrle, Moltschanow, Baselt, Korselt

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Spielbericht TSV Aindling 2 - SSV Höchstädt (1:1) 2:1

In der ersten Halbzeit verzeichneten die Gäste mehr Spielanteile und auch reichlich Torchancen durch Rainer Grimminger sowie Sandro Santamaria. Die Führung gelang aber Aindling in der 24. Minute, als eine Bogenlampe von SSV-Keeper Christian Häring zunächst abgewehrt wurde, doch Simon Knauer abstaubten konnte – 1:0. Die Höchstädter Antwort ließ nicht lange auf sich warten, zehn Minuten genauer gesagt: Nico Korselt verwertete eine Vorlage von Thomas Kehrle aus 16 Metern zum Ausgleich. Sogar die SSV-Führung wäre vor dem Pausenpfiff noch drin gewesen, als Korselt einen „Knaller“ an den Pfosten setzte. 120 Sekunden waren nach dem Wechsel gespielt, als die Platzherren einen Foulelfmeter zugesprochen bekamen. Aus abseitsverdächtiger Position startete Kilian Huber durch und wurde von Bernd Sluka regelwidrig gestoppt. Den fälligen Straßstoß verwandelte Martin Brodowski. Fast wäre noch das 3:1 gefallen, doch Häring war gegen Huber auf dem Posten. Dann drängte aber Höchstädt auf den Ausgleich. Korselt (69.) und Kehrle (71.) boten sich Chancen, ehe TSVler Gutmann wegen Foulspiel an Grimminger vom Platz gestellt wurde (84.). Aber auch in Überzahl durften die Gäste den Ausgleich nicht mehr verbuchen. „In der zweiten Halbzeit waren wir klar überlegen. Mit den besseren Chancen wäre der Ausgleich eigentlich verdient gewesen“, meinte SSV-Spielertrainer Peter Jurida. Nun muss im nächsten Spiel gegen Pöttmes undbedingt wieder gepunktet werden.

TSV Aindling II: Wiesmüller; Huber, Richter (72. Gutmann), Amberger, Schwegler, Kämpf, Brodowski, Grammer, Eckstein, Knauer (85. Oloye), Megger

SSV Höchstädt: Häring; Chr. Brink (20. U. Bunk), Ruisinger (57. F. Brink), Zweigardt, Skrotzki, Santamaria, Grimminger, Kehrle (80. Jurida), Korselt, Mayerle, Sluka

Tore: 1:0 Knauer (24.), 1:1 Korselt (34.), 2:1 Brodowski (47., Foulelfmeter)

Rote Karte: Jochen Gutmann (84, Aindling II)

Schiedsrichter: Werner Denk (TV Sontheim)

Zuschauer: 100