Vorbericht Bezirksligaspiel SSV Höchstädt-TSV Rain 2

(JFI). Nach der Niederlage am vergangenen Sonntag beim TSV Dinkelscherben haben die Bezirksliga-Fußballer der SSV Höchstädt nur noch höchst theoretische Chancen auf die beiden vorderen Plätze, die "magische 40-Punktegrenze" als Absicherung nach hinten wurde bereits im letzten Heimspiel gegen den TSV Meitingen erreicht. In einer ähnlichen Situation befinden sich auch die morgigen Gäste aus Rain, allerdings benötigt die von Sepp Meier trainierte Mannschaft noch drei Punkte, um auf Nummer sicher zu gehen. Im Hinspiel gewannen die Rothosen im Georg-Weber-Stadion zu Rain mit einer ihrer besten Saisonleistungen souverän mit 2:0-Toren und ließen die Gastgeber nicht zur Entfaltung kommen. "Ich glaube kaum, das uns die Rainer es uns in der morgigen Begegnung wieder so leicht machen", ist sich Höchstädt`s sportlicher Leiter Hannes Ziegler sicher, "sie werden mit allen Mitteln versuchen, die fehlenden Punkte zum entgültigen Klassenerhalt einzufahren." Auf Seiten der Höchstädter wurde die Niederlage gegen Dinkelscherben unter der Woche aufgearbeitet und die entscheidenden Fehler angesprochen. "Im letzten Spiel ließen wir die nötige Aggresivität vermissen", analysierten die beiden Interimstrainer Michael Mayerle und Florian Lorenz, "dies gilt es im morgigen Spiel abzustellen, um in der Begegnung zu bestehen." Die Rothosen können im Spiel gegen die Lechstädter wieder auf den Kader der vergangenen Woche zurückgreifen, allerdings steht hinter dem Einsatz von Stephan Schwenkreis auf Grund einer Verletzung noch ein kleines Fragezeichen.

Voraussichtliche Aufstellung:
Häring, Niederhofer; Mayerle, Schwenkreis (?), Nuraj, Bunk, Skrotzki, Brink F., Brink Ch., Wanek, Baselt, Grimminger, Kehrle, Veh, Korselt, Schmid
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Spielbericht SSV Höchstädt-TSV Rain 2 (0:3) 3:3

(JFI). Ein „lustiges“ Spiel der Fußball-Bezirksliga Nord sahen die Zuschauer am Sonntag in Höchstädt zwischen der SSV und der Bayernliga-Reserve des TSV Rain (3:3). In den ersten 45 Minuten waren die Donaustädter mit den Gedanken wohl schon beim anstehenden Derby in Wertingen. Nach dem Wechsel kamen die Gastgeber jedenfalls mit einer anderen Körpersprache aus den Kabinen und glichen binnen 15 Minuten einen 0:3-Rückstand noch aus. Der Siegtreffer blieb ihnen jedoch versagt. Im ersten Abschnitt zeigten die Rothosen Fußball aus der unteren Schublade. Ein Fehlpass reihte sich an den nächsten. Die Gäste präsentierten dagegen gefällige Kombinationen und erspielten sich zahlreiche Möglichkeiten. Bereits in der 16. Minute erzielte TSV-Libero Denis Kugler nach Auflage von Stürmer Dieter Deak mit einem fulminanten 25-Meter-Kracher das 0:1. Sein Sturmpartner André Ruf ließ nach kollektivem Versagen der SSV-Hintermannschaft das 0:2 folgen. Nach einer halben Stunde kam dann der große Auftritt von TSV-Spieler Deak, als er zwei klare Einschussmöglichkeiten versiebte, im dritten Versuch aber mit einem platzierten Schuss den allein gelassenen Keeper Christian Hering überwand – 0:3 (33.). Die einzige Heimchance der ersten Halbzeit hatte drei Minuten vor dem Seitenwechsel Youngster Florian Baselt. Sein Geschoss von der Strafraumkante strich jedoch knapp über die Querlatte. Wie verwandelt kamen die Höchstädter aus den Kabinen. Die Einwechslungen von Nicolas Korselt und Michael Mayerle sorgten für Sicherheit und Belebung im heimischen Spiel. Youngster Patrick Wanek schnappte sich nach einer Stunde das Leder und donnerte es aus 25 Metern unhaltbar für TSV-Keeper Christian Stempfle ins Toreck. Sieben Minuten später tankte sich Korselt gekonnt durch den Strafraum und ließ, nachdem sein Schuss zuerst abgeblockt worden war, im zweiten Versuch dem Rainer Keeper keine Möglichkeit. In der 74. Minute machte Korselt den Höchstädter Anhang mit einem mustergültigen Kopfball ins lange Eck jubeln – der kaum nicht mehr für möglich gehaltene Ausgleich war hergestellt. Die Schlussphase entwickelte sich zum offenen Schlagabtausch, in dem beide Mannschaften noch die Möglichkeit zum Siegtreffer hatten. So jagte Rains Michael Lenk das Leder freistehend über die Querlatte (86.), nur 60 Sekunden später fischte TSV-Keeper Stempfle einen Kopfball des eingewechselten Walter Zweigart aus dem Kreuzeck. Die letzte Gelegenheit blieb Thomas Kerle vorbehalten. Stempfle zeigte aber eine Glanzparade.

SSV: Häring; Lorenz, F. Brink, Nuray, Bunk, Skrotzki, Wanek (70. Zweigardt), Baselt, Grimminger (46. Mayerle), Kehrle, Schmid (46. Korselt)

TSV: Stempfle; Pocke, Wünsch, Götz, Kugler, Gedgaudas, Grassert, Lenk, Ruf (59. Schuster), Heckl, (63. Leinfelder), Deak (81. Kleebauer

Tore: 0:1 Kugler (16.), 0:2 Ruf (26.), 0:3 Deak (33.), 1:3 Wanek (60.), 2:3 Korselt (67.), 3:3 Korselt (74.)

SR: Stefan Gokorsch (TSV Friedberg)

Zuschauer: 150