Vorbericht Bezirksligaspiel TSV Dinkelscherben-SSV Höchstädt
(JFI). Zur morgigen Begegnung der Höchstädter Bezirksliga-Fußballer beim Tabellennachbarn Dinkelscherben haben sich die Personalprobleme deutlich entspannt. So konnte Abwehrspieler Stephan Schwenkreis am letzten Spieltag einen Kurzeinsatz geben und steht nach abgeklungener Verletzung wieder voll zur Verfügung, zudem ist die Rot-Sperre von Florian Lorenz aus dem Spiel gegen den BSV Berg im Gau abgelaufen. Der Einsatz der beiden Routiniers kommt gerade zum richtigen Zeitpunkt, da der morgige Gegner sicherlich schon allein auf Grund der Tabellensituation ein anderes Kaliber darstellt. Die Mannen von Trainer Roger Kindler lassen auf dem Kaiserberg wenig zu und gehören zusammen mit der DJK Langenmosen zu den heimstärksten Teams in dieser Saison. Eine Niederlage (0:1 gegen Wertingen) sowie zwei Unentschieden (Rain 2 und am vergangenen Mittwoch gegen Meitingen) ließen die Reischenauer auf dem heimischen Terrain zu, die restlichen neun Begegnungen wurde alle siegreich gestaltet. Die Rothosen ihrerseits befinden sich nach dem Trainerwechsel im Aufwind und wollen diesen Trend auch weiter fortsetzen. Gerade in den beiden letzten gewonnenen Partien gegen Altisheim und Meitingen zeigten die Donaustädter Willenstärke und waren in den entscheidenden Situationen zur Stelle. Ein besonderes Augenmerk muss die SSV-Abwehr im morgigen Spiel auf „Mister Dinkelscherben“ Alexander Guggemos legen, der Ausnahmestürmer gehört zum besten was die Bezirksliga zu bieten hat, 25 Treffer in 25 Spielen sprechen Bände.
„Wir dürfen die Dinkelscherbener nicht ins Spiel kommen lassen“, warnt auch Höchstädt`s sportlicher Leiter Johann Ziegler, „selbst die Initiative übernehmen und die gegnerische Abwehr dauernd beschäftigen ist der Schlüssel zum Erfolg.“
Voraussichtliche Aufstellung:
SSV: Niederhofer; Brink F., Skrotzki, Wanek, Brink Ch., Veh, Schmid, Baselt, Nuraj, Bunk, Schwenkreis, Mayerle, Grimminger, Kehrle, Korselt
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Spielbericht TSV Dinkelscherben-SSV Höchstädt (2:0) 3:0
(JFI). Nichts zu erben gab es für die Höchstädter Bezirksliga-Fußballer bei ihrem Auftritt auf dem Kaiserberg in der Reischenau. Die Gastgeber zeigten über die gesamten neunzig Minuten das gefälligere Spiel und gewannen auch in der Höhe verdient mit 3:0-Toren. Für die Rothosen geht es nun in den restlichen vier Spielen um die "Goldene Ananas", können jedoch bei der Vergabe der Meisterschaft noch das "Zünglein" an der Waage spielen. Bereits in der fünften Spielminute gingen die Reischenauer in Führung, als nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung der TSV schneller schaltete und Christian Frey seinen Stürmer Sebastian Hofmiller in Position brachte. Dieser hatte keine Mühe, zum 1:0 für seine Farben zu vollstrecken. Sieben Minuten später hatte Hofmüller`s Sturmpartner und Goalgetter Alexander Guggemos gar das 2:0 auf dem Fuß, sein Schlenzer donnerte allerdings gegen den Außenpfosten. Von Höchstädt`s Offensivdrang war im ersten Abschnitt wenig zu sehen, es blieben letztendlich Bemühungen. Nach einer halben Stunde musste SSV-Keeper Christian Häring seine ganzes Können aufbieten, um in einer 1:1-Situation gegen TSV-Angreifer Michael Kaltenegger zu bestehen. Kurz vor dem Halbzeitpfiff erhöhte die Kindler-Truppe dann doch noch auf 2:0, als Hofmiller nach einer Guggemos-Vorarbeit einschob. Die einzige nennenswerte Möglichkeit auf Seiten der Höchstädter hatte Thomas Kehrle zu verbuchen, sein Schuss au halbrechter Position kurz vor dem Seitenwechsel verfehlte jedoch knapp sein Ziel. Etwas besser kamen die Donaustädter dann aus den Kabinen und übernahmen das Spielgeschehen, die Gastgeber verlegten sich aufs Kontern. Für den ersten Aufreger sorgte dann der aufegrückte SSV-Verteidiger Patrick Skrotzki, sein Gewaltschuss aus 25 Metern in der 54. Minute strich aber kanpp am TSV-Kreuzeck vorbei. Fünf Minuten später stand dann das Glück den Rothosen zur Seite, als Guggemos zu einem Solo ansetzte, aber wiederum nur den Außenpfosten traf. In der Folgezeit rannten die Donaustädter vergeblich das Gehäuse der Gastgeber an, ohne sich nennenswerte Chancen zu erspielen. Die Reischenauer machten dann erst acht Minuten vor Spielschluß vollends den Sack zu, trotz einiger guten Möglichkeiten zuvor. Aus abseitsverdächtiger Position schnappte sich Michael Leutenmayr im Halbfeld das Leder und ließ SSV-Keeper Häring keine Abwehrmöglichkeit. Die Rothosen können nun getrost mit den weiteren Personalplanungen für die kommende Saison weiter verfahren, im gesicherten Mittelfeld ist die Restsaison gelaufen.
Die Aufstellungen:
TSV: Reiter; Greisel, Geldhauser, Zeller, Frey (78. Seibold), Erlenbauer, Leutenmayr (83. Winzig), Specht (74. Hauser), Kaltenegger, Guggemos, Hofmiller
SSV: Häring; Schwenkreis (30. Wanek), Mayerle, Nuraj (82, Veh), Bunk, Skrotzki, Baselt, Grimminger, Kehrle, Korselt, Schmid (46. Lorenz)
Tore: 1:0 Hofmiller (5.), 2:0 Hofmiller (43.), 3:0 Leutenmayr (82.)
SR: Bernhard Hipp
Z: 250