Vorbericht Bezirksligaspiel BSV Berg im Gau-SSV Höchstädt

(JFI). Nach den beiden torlosen Unentschieden am Osterwochenende gilt es für die Höchstädter Bezirksligafußballer wieder Boden gut zu machen. Die morgigen Gastgeber haben sich nach einer mäßigen Vorrunde gefangen und holten sich in der laufenden Rückrunde dreizehn Punkte aus den letzten sechs Spielen und sind seit fünf Spielen ungeschlagen. Grund genug also für die Mannen um Höchstädt`s Spielertrainer Peter Jurida, voll konzentriert in die Partie zu gehen, da Nachlässigkeiten von den Oberbayern schonungslos ausgenutzt werden.
Die Mannschaft um BSV-Spielertrainer Holger Heimisch gilt als äußerst routinierte Mannschaft und haben mit Jürgen Grammer und Tobias Nabe zwei sehr agile Angreifer in ihren Reihen. Besonders mit Standartsituationen sorgen die Gauer dabei immer wieder für Gefahr im gegnerischen Strafraum, auf die Freistöße von Spielertrainer Heimisch ist dabei ein besonderes Augenmerk zu werfen. Allerdings kommt es in dieser Partie auch zum Zusammentreffen der beiden besten Abwehrreihen der Liga, so das mit einem knappen Ergebnis zu rechnen ist.
Für das morgige Spiel hat SSV-Coach Jurida nahezu alle Mann an Bord und somit die Qual der Wahl, die richtige Mischung zu finden. Einzig hinter dem Einsatz von Michael Mayerle steht auf Grund der langen Verletzungspause noch ein Fragezeichen. Jurida selbst kann nach überstandener Verletzung auch wieder ins Spielgeschehen eingreifen, dazu ist Defensivspezialist Islam Nuraj aus seinem Kurzurlaub zurück gekehrt.


Voraussichtliche Aufstellung:
Niederhofer, Häring; Schwenkreis, Skrotzki, Nuraj, Mayerle, Bunk, Ruisinger, Jurida, Grimminger, Korselt, Lorenz, Brink F., Sluka, Schmid, Baselt
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Spielbericht BSV Berg im Gau-SSV Höchstädt (3:0) 5:0

(JFI). Einen rabenschwarzen Tag erwischten die Höchstädter Bezirksliga-Fußballer am gestrigen Sonntag und kamen gegen die Gastbeger vom BSV Berg im Gau mit einer 0:5-Niederlage böse unter die Räder. Neben drei Bällen, die man sich praktisch selbst ins Netz legte, gehörte der Platzverweis von Florian Lorenz sicherlich mit zu den Schlüsselszenen in dieser Partie. "So eine Begegnung sollte man schnell vergessen", sinnierte nach dem Speil auch der mitgereiste SSV-Ehrenvorsitzende Josef Konle, "in der nächsten Partie wird es wieder anders aussehen." In der Anfangsphase sah man ein vorsichtiges gegenseitiges Abtasten beider Mannschaften, dennoch gehörte die erste Szene den Hausherren. Nach einer Flanke von BSV-Außen Tobias Gaevert in der dritten Spielminute rutschte sein Sturmpartner Tobias Nabe nur knapp am Leder vorbei. Auf der Gegenseite hatten die Donaustädter dann sechs Minuten später ihre erste Möglichkeit zu verbuchen, als ein Freistoß von Rainer Grimminger aus 25 Metern an die Querlatte klatschte. Kräftig Windunterstützung sorgte dann in der 19. Spielminute für die 1:0-Führung für die Gastgeber, als ein weiter Freistoß von BSV-Spielertrainer Holger Heimisch immer länger wurde und von Stephan Schwenkreis unglücklich im Luftkampf mit Nabe in den eigenen Maschen landete. Nach einer halben Stunde Spielzeit rutschte SSV-Keeper Bernd Niederhofer in einer ähnlichen Sitution das Leder durch die Hände - 2:0 durch Heimisch. Vier Minuten später überschlugen sich dann die Ereignisse, als Grimminger nach einem brutalen Foul niedegestreckt wurde und Lorenz sich provozieren ließ. Der BSV-Spieler ließ sich spektakulär fallen und Lorenz wurde vom sehr unsicher wirkenden Schiedsrichter mit Rot zum Duschen geschickt. Kurios bei der Sache war allerdings, das der foulende BSV-ler für seinen brutalen Einsatz lediglich mit der gelben Karte bestraft wurde. Kurz vor Pausenpfiff eröhten die Gastgeber nach einem berechtigten Strafstoß durch Tobias Mayr auf 3:0, was letzendlich die Vorentscheidung bedeutete. Nach Wiederanpfiif kamen die Höchstädter dann besser ins Spiel, die Hausherren verlegten sich ausschließlich aufs Kontern. So verzog Korselt nach Auflage von Patrick Wanek in der 53. Minute noch knapp, sechs Minuten später setzte der eingewechselte Thoms Kehrle einen Schuß aus achtzehn Metern nur knapp neben den langen Pfosten. Mitten in die Höchstädter Drangphase kassierten die Donaustädter dann einen weiteren Gegentreffer, als nach einem Freistoß von Jürgen Grammer SSV-Keeper Niederhofer das Leder etwas unorthodox abwehrte und Nabe zum 4:0 abstaubte (68.). Die Rothosen ließen die Köpfe aber nicht hängen und erarbeiteten sich ihrerseits weitere Möglickeiten. "Aber heute sollte es nicht sein", ärgerte sich auch Höchstädt`s sportlicher Leiter Hannes Ziegler, "solche Tage gibt es halt." So marschierte Grimminger eine Viertelstunde vor Schluß allein auf Keeper Helmut Seel zu, dieser parierte glän zend, verletzte sich bei der Situation und musste ausgewechselt werden. Sieben Minuten später war dann aber auch sein eingewechselter Bruder Wolfgang auf dem Pfosten, als er gleich zweimal hintereinander aus kürzester Entfernung gegen Kehrle parierte. Den Schlußpunkt in der Partie setzte Nabe nach einem Grammer-Freistoß in der letzten Spielminute, als die Höchstädter den Ball nicht mehr aus der Gefahrenzone brachten. Bis zum kommenden Mittwoch im Nachholspiel gegen Altisheim müssen die Höchstädter nun wieder fangen, sonst gibt es auch dort gegen die heimstarken Gastgeber ein böses Ertwachen.

BSV: Seel H. (77. Seel W.); Kienast, Grammer, Heimisch, Mayr S., Kaiser, Mayr T. (65. Schmidberger), Weigert (57. Mayr T.), Nabe, Sutner, Gaevert

SSV: Niederhofer; Schwenkreis, Wanek, Nuraj, Bunk, Skrotzki, Ruisinger (46. Kehrle), Lorenz, Grimminger, Korselt (77. Schmid), Baselt (46. Brink F.)

Tore: 1:0 (19. Schwenkreis Eigentor), 2:0 (31. Heimisch), 3:0 (42. Mayr T.), 4:0 (68. Nabe), 5:0 (89. Nabe)

Gelb: Heimisch, Mayr S., Mayr T. / Nuraj, Grimminger

SR: Max Schacherl

Z: 150