Vorbericht Bezirksligaspiel SC Altenmünster-SSV Höchstädt
(JFI). Am kommenden Montag geht es dann für die Jurida-Schützlinge zum ewig jungen Duell nach Altenmünster. Beim SCA hat sich in der vergangenen Woche einiges getan. So musste der bisherige Trainer Till Hofmann nach einem desaströsen Auftakt die Koffer packen. Die Nachfolge wurde unter der Woche klar gemacht, neuer Trainer wird das Altenmünsterer Urgestein Thomas Klemmer. Er gehörte zur damaligen "Goldenen Generation" des SCA, die in den 90ern fünf Jahre in der Bezirksoberliga vertreten war und 1994 gar den schwäbischen Pokalsieg einfuhren. Nach dem 0:0 gegen die DJK aus Langenmosen hofft Trainer Peter Jurida nun endlich wieder auf einen Sieg. "Es gilt an die kämpferische Leistung gegen Langemosen anzuknüpfen". Dem Trainer steht der komplette Kader zur Verfügung.
Voraussichtliche Aufstellung:
Niederhofer, Häring; Schwenkreis, Nuraj, Mayerle, Bunk, Ruisinger, Grimminger, Korselt, Lorenz, Brink F., Sluka, Schmid , Baselt
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Spielbericht SC Altenmünster-SSV Höchstädt (0:0) 0:0
(JFI). Ein letztendlich leistungsgerechtes Remis in einem sehr schwachen Bezirksligaspiel sahen die Zuschauer in Altenmünster am Ostermontag. Beide Mannschaften glänzten dabei beim Auslassen großer Tormöglichkeiten und vermochten es nicht, jeweils ein Ei ins gegnerische Nest oder besser gesagt Tor zu legen. Gerade im ersten Abschnitt brillierten dabei die Gastgeber mit der einen oder anderen "Hundertprozentigen", die sonst dem Spiel einen anderen Verlauf beschert hätte. "Nach drei eigentlich guten Spielen ist dies sicherlich wieder ein Rückschritt", ärgerte sich SSV-Spielertrainer Peter Jurida, "es kann eigentlich nur besser werden, daran müssen wir in den kommenden Tagen arbeiten." Gemächlich begangen beide Mannschaften die Partie, Sicherheit finden war die Parole in der Anfangsphase. Als erstes legten dann die Gastgeber die "Scheu" vom Torschuß ab, als SC-Neuzugang Stefan Jungwirth in der neunten Minute mit einem abgefälschten Freistoß aus knapp 25 Metern für den ersten Aufreger sorgte. Sechs Minuten später hatte dann Kadir Özsari das sicher 1:0 auf dem Fuß als er allein vor Gästekeeper Bernd Niederhofer auftauchte, das Spielgerät aber an den Außenpfosten drückte, den anschließenden Nachschuß entsorgte dann die Rothosen-Abwehr. Auf der anderen Seite bot sich den Donaustädtern nach neunzehn Spielminuten die erste Chance, ein Kopfballaufsetzer von Stephan Schwenkreis nach Flanke von Fabian Brink rutschte allerdings über die Querlatte. In der Folgezeit egalisierten sich beide Mannschaften weitgehend, wobei die Heimelf dennoch nach Chancen von Thomas Anlauf und Özsari mit einer Führung sicherlich nicht unverdient in die Kabinen gegangen wären. Etwas besser als die Heimelf starteten dann die Höchstädter in den zweiten Spielabschnitt und verbuchten sogleich acht Minuten nach dem Anpfiff die erste große Tormöglichkeit. Mit viel Geschick und etwas Glück parierte dabei SC-Keeper Wolfgang Friegel einen fulimnanten Freistoß vom eingewechselten Felix Ruisinger, den Friegel im letzten Moment noch mit den Fäusten parieren konnte, der abgewehrte Ball landete dabei auf der Querlatte und sprang von dort ins Toraus. Nach einer halben Stunde Spielzeit strich ein Freistoß von Ruisinger erneut nur knapp am langen Pfosten vorbei, Friegel hätte in dieser Situation sicherlich das Nachsehen gehabt. Aber auch den Höchstädtern stand nach siebzig Minuten das Glück auf der Seite, als Florian Seizmeier allein vor SSV-Keeper Niederhofer auftauchte, die hundertprozentige Möglichkeit überhastet versemmelte.Beiden Mannschaften merkte man in der Folgezeit den Kräfteverschleiß bei den sommerlichen Temperaturen an, das Geschehen spielte sich meist im Mittelfeld ab. Die besseren Möglichkeiten hatten in der Endphase des Spiels dann sicherlich die Rothosen, die mit Schüssen von Patrick Wanek und Ruisinger nur knapp scheiterten. Die letzte Möglichkeit bot sich dann nochmals der SSV Höchstädt, als ein Ruisinger-Freistoß fünf Minuten vor dem Spielende nur knapp übers Kreuzeck strich. So blieb es jedoch beim letztendlich gerechten Unentschieden, das keiner der beiden Mannschaften wirklich weiter hilft.
SCA: Friegel; Fritz, Anlauf, Karger, Walter J., Herdin, Özsari, Jungwirth, Rottmair, Boric, Seizmeier
SSV: Niederhofer; Schwenkreis, Wanek, Bunk, Lorenz, Grimminger, Kehrle, Korselt, Brink F. (46. Ruisinger), Sluka (78. Mayerle), Baselt (64. Skrotzki)
Tore: Fehlanzeige
Gelb: Fritz, Anlauf, Herdin, Boric / Lorenz, Korselt
Schiedsrichter: Markus Schöllhorn (TSV Lautrach)
Zuschauer: 250