Vorbericht Bezirksligaspiel SSV Höchstädt- TSV Aindling 2
(JFI). Zum ersten Rückrundenspiel steht Höchstädter Bezirksliga-Fußballern eine schwere „Hausaufgabe“ bevor, wenn sie am morgigen Sonntag um 15:00 Uhr gegen die 2. Mannschaft des Bayernligisten TSV Aindling antreten. „So richtig weiß keine Mannschaft, wo sie gegenwärtig steht“, grübelt zur Zeit Höchstädt`s sportlicher Leiter Hannes Ziegler, „die lange Winterpause mit dem eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten und den vielen ausgefallenen Vorbereitungsspiel lassen einen Rückschluß auf den momentanen Leistungsstand nicht zu.“ Was die absolvierten Testspiele angeht können die Donaustädter allerdings zufrieden sein. Mit Siegen gegen die Kreisligateams aus Burgheim und Herbertshofen sowie einem 2:0-Erfolg gegen den Bezirksligisten TSV Nördlingen beendeten die Jurida-Schützlinge die Vorbereitung mit einem torlosen Remis gegen den BOL-Zweiten FC Gundelfingen.
Aber auch die Vorbereitungsergebnisse der Mannschaft von TSV-Trainer Klaus Wünsch können sich sehen lassen, nicht umsonst liegen die morgigen Gäste in der laufenden Saison mit nur einem Punkt Rückstand auf die Rothosen auf einem aussichtsreichen vierten Tabellenplatz. Motivation also genug, am morgigen Sonntag die Partie erfolgreich zu gestalten, zudem soll auch die etwas unglückliche 1:2-Niederlage aus dem Hinspiel wettgemacht werden. „Gerade im zweiten Halbzeit waren wir klar überlegen. Mit den besseren Chancen wäre der Ausgleich eigentlich verdient gewesen“, analysierte SSV-Spielertrainer Peter Jurida nach der Partie. Also Ansporn genug, erfolgreich in die Rückrunde zu starten.
Ob Jurida selber mitwirken kann ist allerdings noch nicht ganz sicher, da er im Testspiel beim TSV Nördlingen unglücklich umknickte. Nicht zum Einsatz kommen verletzungsbedingt Spielführer Michael Mayerle und Abwehrspieler Christoph Brink, zudem befindet sich der etatmäßige Torhüter Christian Häring studiumsbedingt im Ausland. Man darf also gespannt sein, wie der Tabellenzweite der Bezirksliga Nord in die Rückrunde startet.
Voraussichtliche Aufstellung
Niederhofer; Schwenkreis, Lorenz, Brink F., Nuraj, Skrotzki, Bunk, Jurida (?), Zweigardt, Grimminger, Sluka, Ruisinger, Maczurek, Kehrle, Moltschanow, Baselt, Korselt
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Spielbericht SSV Höchstädt-TSV Aindling 2 (1:2) 2:5
(JFI). Nichts zu erben gab es für die Höchstädter Bezirksliga-Fußballer beim Rückrundenstart gegen die 2. Mannschaft des Bayernligisten TSV Aindling. Die Gäste, mit einigen Spielern aus dem Bayernliga-Kader verstärkt, hatten im überragenden Spielmacher Moritz Steiner den Schlüsselspielers der Partie, er selbst trug zwei Tore zum Sieg bei. TSV-Coach Klaus Wünsch bestätigte in der anschließenden Trainerkonferenz den Vorteil der Einsatzes der höherklassigen Spieler: "Sicherlich war es ein großer Vorteil, das die Jungs dabei waren. So gut wie heute waren wir in der Runde noch nicht aufgestellt." Höchstädt`s Coach Peter Jurida dagegen zeigte sich nicht zufrieden mit der eigenen Leistung: "Leider konnten wir nicht an die Leistung in der Vorbereitung anknüpfen, auch gegen diese Mannschaft wäre sicherlich mit einem engagierteren Auftritt mit etwas Glück was drin gewesen." Denkbar schlecht begann die Partie für die Hausherren. Nicht nur das Spielertrainer Jurida passen musste, denn bereits in der zehnten Spielminute staubte TSV-Goalgetter Simon Knauer zur 1:0-Führung für die Gäste ab. Leider übersah der Referee dabei ein vorausgegangendes Foul an Höchstädt`s Innenverteidiger Uli Bunk. In der Folgezeit hatte der TSV noch die eine oder andere Einschußmöglichkeit, ehe die Hausherren etwas überraschend zum Ausgleich kamen. Nach einer zu kurzen Abwehr der TSV-Abwehr drosch der aufgerückte SSV-Verteidiger Patrick Skrotzki das Leder fulminant aus 25 Metern unter die Latte. Die Gäste zeigten sich aber nicht geschockt, da bereits zwölf Minuten später nach einer etwas zu harten Entscheidung der Referee auf den ominösen Punkt zeigte. Moritz Steiner ließ sich die Chance nicht nehmen und verwandelte souverän zum 2:1-Pausenstand für seine Farben. Denkbar schlecht begann der zweite Speilabschnitt für die Rothosen, da bereits zwei Minuten nach Wiederanpfiff die Gäste durch Knauer auf 3:1-Tore erhöhte, dem Steiner nach einem schulmäßigen Konter über Knauer die beruhigende 4:1-Führung folgen ließ. Erst jetzt kamen die Hausherren besser ins Spiel, die Gäste ließen sich zurückfallen und versuchten sich im Kontern. Rainer Grimminger erzielte in der 62. Minute noch den 2:4-Anschlußtreffer mit einem gekonnten Volleyschuß und es etwickelte sich ein kleiner Schlagabtausch mit großen Chancen auf beiden Seiten, ohne das diese allerdings verwertet wurden. Den Schlußpunkt setzte dann Simon Knauer mit seinem dritten Treffer zum 5:2-Endstand, als er vom zuvor gelobten Steiner glänzend in Szene gesetzt wurde und dem trotz der fünf Gegentreffer starken SSV-Keeper Bernd Niederhofer keine Abwehrmöglichkeit ließ. Im nächsten Auswärtsspiel beim wiedererstarkten TSV Pöttmes müssen die Donaustädter nun versuchen, die verlorenen Punkte wieder einzufahren.
SSV: Niederhofer; Schwenkreis, Zweigardt ((55. Kehrle), Nuraj, Bunk, Skrotzki, Ruisinger, Grimminger, Korselt, Brink F. (55. Sluka), Lorenz (87. Baselt)
TSV II: Pütz; Huber, Eweka (74. Simones), Maurer, Fiorentina (33. Gutmann), Schwegler, Steiner, Brodowski, Grammer (83. Adldinger), Knauer, Hübl
Tore: 0:1 Knauer (10.), 1:1 Skrotzki (20.), 1:2 Steiner (32. Foulelfmeter), 1:3 Knauer (47.), 1:4 Steiner (59.), 2:4 Grimminger (62.), 2:5 Knauer (90.)
Gelb: Schwenkreis, Zweighardt, Nuraj, Ruisinger – Grammer
SR: Vecera (TuSpo Roßtal)
Z: 150